Praxisschwerpunkt Implantologie

Anschrift

Zahnarztpraxis
Schwandtner

Parkstraße 3
09366 Stollberg

Tel.  037296 2082
Fax  037296 13956

Sprechzeiten

Do Spätsprechstunde
Mo 8.00–12.00 14.00–18.00
Di 8.00–12.00 14.00–19.00
Mi 8.00–12.00  
Do   13.00–20.00
Fr 8.00–12.00  
und nach Vereinbarung

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Ein Rollstuhlzugang
ist vorhanden.

Implantate

(künstliche Zahnwurzeln)

Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln pflanzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie sind die Grundlage für einzelne künstliche Zähne oder Brücken. Zahnersatz durch Implantate kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlen sich die Patienten damit sehr wohl.

Verträglich und haltbar

Die künstliche Wurzel besteht in der Regel aus dem Metall Titan, einem sehr gut bioverträglichen Material. Sie hat die Form einer Schraube oder eines Zylinders und ist unterschiedlich lang. Auf dieser Zahnwurzel wird ein Verbindungsstück, eine Kombination aus Titan und Keramik und anschließend der Zahn oder die Brücke befestigt. Die Zahnkrone oder Brücke wird wie eine herkömmliche Krone aus Keramik gefertigt.

Schrittweise zu neuen Zähnen

Das Einsetzen des Implantats erfolgt schrittweise: Am Anfang steht eine gründliche Untersuchung, Planung der Implantatposition und Abfrage des Allgemeinarztes auf mögliche Grunderkrankungen. Voraussetzung für eine Implantation ist jedoch ein gepflegter und gesunder Mund. Es müssen Entzündungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut unbedingt vorher behandelt werden und ganz ausheilen.

Tragende Rolle: der Kieferknochen

Der Kieferknochen spielt eine entscheidende Rolle bei der Implantation: Denn, wenn nicht genügend Knochensubstanz vorhanden ist, kann die künstliche Zahnwurzel nicht verankert werden. Altersbedingter Knochenschwund und Osteoporose sprechen aber grundsätzlich nicht gegen eine Implantation. Hat sich der Knochen bereits zurückgebildet – beispielsweise durch das lange Tragen einer herausnehmbaren Prothese -, muss der Zahnarzt den Kieferknochen wieder aufbauen. Dazu eignet sich neben Knochenersatzmaterial besonders gut körpereigener Knochen, der in begrenzten Mengen aus dem benachbarten Kieferknochen entnommen werden kann. Erst wenn der transplantierte Knochen eingeheilt ist, kann der Zahnarzt die künstliche Zahnwurzel einsetzen.

Rauchen erhöht Komplikationsrate

Steht eine Behandlung mit Zahnimplantaten an, so sollten Raucher zwei bis drei Wochen vor dem OP-Termin, sowie fünf bis sechs Wochen danach auf Zigaretten verzichten, da das Nikotin die Blutzirkulation hemmt und so die Wundheilung und die Einheilung der Implantate erschwert oder sogar verhindern kann. Studien haben gezeigt, dass Zahnimplantate bei Rauchern eine dreimal so hohe Komplikationsrate wie Nichtraucher aufweisen.

Implantate bis ins hohe Alter

Für das Einsetzen von Implantaten gibt es nach oben hin keine Altersbegrenzung. Selbst bei über 80-Jährigen beobachten wir hinsichtlich der Einheilung und Haltbarkeit der Implantate keine Unterschiede. Solange sich allerdings der Körper im Wachstum befindet, sollten keine Implantate gesetzt werden.

Einschränkungen durch Krankheiten

Dem Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln sind Grenzen gesetzt: bei bestimmten Erkrankungen kommen Implantate nicht in Frage. Dazu zählen bestimmte Knochenleiden, eine unbehandelte oder nicht eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bestimmte psychische Krankheiten. Einschränkungen gibt es auch im Falle von Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie bei Rauchern – diese Faktoren erhöhen erheblich das Risiko, dass die künstliche Wurzel nicht richtig einwächst oder nach dem Einheilen vorzeitig verloren geht. Während der Schwangerschaft sollten keine Implantate gesetzt werden.

Nach welcher Zeit kann man mit dem Implantat richtig kauen?

Das Implantat muss mindestens drei Monate einheilen und fest mit dem Knochen verwachsen. Diesen Prozess kontrolliert der Zahnarzt regelmäßig. Zum Schluss werden Verbindungsstück und die neuen Zähne eingesetzt. Eine sorgfältige Mundhygiene ist bei Implantaten mindestens genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Etwa jedes halbe Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung stattfinden, um eine lange Haltbarkeit des Implantates zu gewährleisten.

Die Implantatoperation und die Tage danach verlaufen in der Regel mit weniger Schmerzen als beim Ziehen eines Zahnes. Das liegt vor allem daran, dass das Implantatbett mit scharfen und gut gekühlten Instrumenten aufbereitet wird.

Eine lohnende Investition

Die Kosten eines Implantates sind individuell sehr unterschiedlich. Sie hängen von der Anzahl der ersetzten Zähne und vom Umfang des notwendigen Eingriffs ab. Trotz der vergleichsweise hohen Kosten ist ein Implantat eine lohnende Investition, denn man kann für viele Jahre so kauen und lachen wie mit seinen natürlichen Zähnen.

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