Zahnerhalt durch Behandlung von Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis)
Gesundes Zahnfleisch ist zart rosa, fest, unempfindlich und blutet nicht!
Zahnbeläge und Zahnstein führen zur Zahnfleischentzündung! Alarmsignal ist das Zahnfleischbluten. Ein weiterer Hilferuf der Schleimhaut sind gelegentliches bis regelmäßiges Brennen oder Schmerzen beim Essen. In beiden Fällen bildet sich eine schleichende Entzündung des gesammten Zahnhalteapparates aus – die Parodontits.
Es entstehen Zahnfleischtaschen, welche Sie selbst nicht mehr von Belägen befreien können. In der weiteren Folge wird dann auch der Knochen angegriffen; der Zahn wird locker und geht verloren.

Bild 1 - Hier sehen Sie einen gesunden Zahn.
Bild 2 - Links ist eine beginnende Zahnfleischentzündung sichtbar. Wenn Sie in diesem Stadium eine initiale Behandlung (Professionelle Zahnreinigung, Entfernung der festen Beläge im Zahnfleischsaum) erhalten, kommt es zur vollständigen Regenerierung des Zahnhalteapparates. Auf der rechten Seite des Bildes sehen Sie den weiteren Fortgang der Erkrankung. Der Knochen bildet sich zurück. Wenn jetzt keine umfassende Behandlung erfolgt, schreitet die Entzündung weiter voran. Eine umfassende Therapie und regelmäßige Nachbehandlung sorgt dafür, dass der Zahn weiter stabil bleibt. Jedoch sind Teile der Wurzeln nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt.
Bild 3 - Die Zahnbettentzündung schreitet weiter voran und erreicht auf der rechten Seite die Wurzelspitze. In diesem Studium wird er Zahn locker und geht verloren.
Die häufigsten Risikofaktoren für die Parodontitis sind:
- Zahnbelag (Plaque)
- Zahnstein
- Diabetes mellitus
- Tabakkonsum - Raucher haben verglichen mit Nichtrauchern ein 4- bis 6-fach erhöhtes Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln
- Funktionelle Überbelastung durch fehlende Seitenzähne
- rauhe Kronen- und Füllungsränder
- Stress (Zähneknirschen, Pressen)
