Arbeitskreis Implantologie Kreis Stollberg
Im Juni 2005 gründete sich der Arbeitskreis Implantologie des Kreises Stollberg, mit dem Ziel, die interkollegiale Zusammenarbeit bei der Planung und Versorgung von Patienten zu verbessern. Dazu finden jährlich vier bis sechs gemeinsame Veranstaltungen statt, zu denen Referenten aus Mitteldeutschland über ihre Erfahrungen, Lösungsansätze aber auch über aufgetretene Probleme und deren Handling in der zahnärztlichen Implantologie berichten. Naturgemäß steht ein Arbeitskreis auch für aktives Mitwirken der Mitglieder und ist das Podium die eigene Arbeit bzw. eigene Konzepte vorzustellen aber auch knifflige Fälle zu besprechen. Zu den Mitgliedern des Arbeitskreises zählen auch Kollegen, die nicht selbst implantieren, so dass sich unsere Themen auch mit „Randgebieten“ der Implantologie befassen.
Rückblick 2009
Im März der nichtalltägliche Patientenfall. Die Ausgangsbefunde, die Zielvorgaben der Patienten und die Planungsphase zur Entwicklung des Behandlungskonzeptes von nicht alltäglichen Patientenfällen.
Dazu stellte Dr. Lutz Krause (Chemnitz) zwei interessante Fälle zur Diskussion: 1.Knochenblocktransfer bei ausgedehnter Zyste in der OK Front rechts und die ästhetische Rekonstruktion mit Implantatkronen;
2. Pfeilervermehrung interforaminal und Anfertigung von Teleskopersatz nach WEIGL- Protokoll.
Kollege DS Arnulf Schwandtner (Stollberg) präsentierte einen komplexen Behandlungsfall in Kombination mit KFO und Sofort – und verzögerter Implantation im ästhetisch anspruchsvollem Bereich, Kombination von Adhäsiv –Ästhetik- Aufbauten in der OK Front und Bisslagestabilisierung durch Adhäsiv –Kauflächenaufbauten bei Nichtanlage von 12, 22 und 25 in Kombination mit Tiefbiss .
Der AK im Mai wurde von der Firma CAMLOG gestaltet und Frau Vera Franz führte uns durch die Geheimnisse der Abrechnung der Implantatsuprakonstruktion. Der Kurs sprach sowohl Ärzte und Mitarbeiterinnen an. Die Fortsetzung ist für September diesen Jahres geplant.
Im September stellte Dr. Neumeyer (Eschlkam/Allgäu) ein Lösungskonzept für ästhetisch anspruchsvolle „Augmentationen“ vor, bei dem auf den Einsatz von Knochenersatzmaterial bzw. Knochentransfer verzichtet wird. Selbst dreidimensionale Knochendefekte werden bei diesem Vorgehen durch die gezielte Extrusion von Wurzelfragmenten im Hart- und Weichgewebe rekonstruieren. Dazu gibt es im November diesen Jahres die Fortsetzung mit praktischem Teil.
Jahresplanung 2010
Im März eröffnet Kollege Dr. Oliver Schneider (Zwickau) die diesjährige Veranstaltungsreihe mit dem topaktuellen Thema „Die abdrucklose Zahnarztpraxis“ es geht neben Kronen und Brücken auch um individuell gefräste Abutments aus Keramik im CEREC- Verfahren. Dafür danken wir dem Dentaldepot Henry Schein für die Unterstützung.
Das Seminar im September für Zahnärzte und Mitarbeiterinnen zum Thema richtige Abrechnung der neuen Planungsmöglichkeiten übernimmt - wie im Vorjahr in dankenswerter Weise - die Firma CAMLOG.
Der AK setzt im November die Vorstellung des innovativen Augmentationskonzepts mit praktischem Teil fort. Wir danken besonders der Firma NEMRIS, die- wie im Vorjahr – diesen Kurs sponsert und freuen uns auf eine interessante Veranstaltung mit Dr. Neumeyer (Eschlkam/Allgäu).
Termine der Jahresplanung 2010 als PDF anzeigen...
Für Fragen, Vorschläge, OP-Patenschaften und sonstige Probleme steht als Ansprechpartner gerne bereit:
DS Arnulf Schwandtner
Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
Parkstraße 3
09366 Stollberg
Tel.:037296/2082
E-Mail: Praxis @Zahnarzt-Stollberg.de
